Philosophie
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... bereits Sokrates(4.Jhdt v.Chr.) sagte: "Ich weiss, dass ich nicht(s) weiss!" ...
... dies gilt auch noch heute unverändert, gerade für diese Texte ...


Dieses Aufzeichnungen sind im Laufe meiner jahrzehntelangen Tätigkeit an der fachlichen Spitze der Angewandten Informationstechnologie entstanden.

Es sei mir erlaubt, meinen rein philosophischen Gedanken den Namen " Humanistischer Generalismus" zu geben.

Das ist per se eine geistig kreative und eigenständige Festlegung. Sie scheint mir derzeit als die beste. Jeder Pragmatismus wird aber bewusst vermieden.

Seit Jahren bemühe ich mich, einen geeigneten Namen zu finden, das Wesen meiner Denkweise ist mir in etwa schon klar. Adjektiva wie "schlicht" , "offen", "vorurteilsfrei", "bewusst kreativ und aufnahmebereit", "wesentlich", "genuin" oder "originell" scheinen mir passend.

Substantiva wie "Philosophie des Schlichten, des Wesentlichen", "Philosophie der bleibenden Werte" oder "Philosophie auf der Suche nach Wahrheit" weisen auch in meine Denkrichtung.

Eine gewisse "Charakterisierung", die gezielt der menschlichen Intelligenz, Wahrnehmung und neuester menschlich- naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht, kann schon auch festgelegt werden.

Die Technisierung der menschlichen Alltags- und Arbeitswelt in der Gegenwart ist die Ursache für diese Besinnung auf die rein menschlichen Eigenschaften.

Eine historische Parallele in der europäischen Kultur kann in der Zeit ist vor etwa 200 bis 300 Jahren, der Rennaisance, festgestellt werden. Auch bei J.J.Rousseau (Slogan "Zurück zur - hier neu erforschten - Natur!") sind ähnliche Gedanken zu finden. Aktuelle Zeitströmungen wie Moderne, Postmoderne bringen für mich nur weitere "Komplikationen" und neue "-ismen". Es kommen zu wenig orientierende Antworten! Philosophie läuft Gefahr, selbst auch stereotyp systematisiert zu werden.

Eine internationale Bestätigung und damit eine erste Anerkennung meiner geistigen Zielsuche habe ich bei der "Ars Electronica 2006" in Linz/Donau erfahren. Deren Slogan im Jahre 2006 lautete "Einfachheit"! Also könnte man mein Streben momentan auch ganz "trendy" als "Suche nach menschenwürdiger Einfachheit" beschreiben. Solch ein Echo ist für mich motivierend.

Rückbesinnung auf das menschliche Wesen ist langfristig befriedigend. Kontinuität wirklich wertvoller menschlicher Werte muss bewußt weitergepflegt werden. Wir sind heute versucht, alles Vorhandene als "abgenütztes Vergangenes" abzutun. Neue Denkweisen am Beginn unserer neuen Epoche, dem "Informationszeitalter", wollen hier bewusst gesucht und vor allem in den bisherigen Denkweisen eingebettet werden.

Heute ist das Wissen über die Natur wesentlich detaillierter geworden. Sowohl im Makrokosmos als auch im Mikrokosmos werden neue Dimensionen sichtbar. Der gesamte Kosmos in seiner evolutionären Entwicklung bleibt aber von uns - wie zur Zeit der griechischen Philosopie - nicht zur Gänze verstehbar, geschweige steuerbar - wir können ihn nur in kleinen Teilgebieten erforschen. Unsere menschlichen Werke (Hardware, Maschinen, Raketen, Software,menschengerechte Steuerungen oder Bauwerke, Landschafts-Gestaltung, usw.) sind sicherlich stolze Ergebnisse unserer Zeit, bleiben aber immer mit dem Manko des jeweiligen zeitabhängigen Wissensstandes der Menschheit behaftet.

Unabhängig davon treiben junge Pflanzen, entfalten sich bis zur Blüte und vergehen, werden Tiere und Menschen geboren und sterben. Es gibt über aller kommerziellen Existenz-Panikmache offensichtlich Dinge, die gleich bleiben: Naturgesetze, Verhaltensformen, Überlebensstrategien.

Diese Denkweise soll eine bewusste Antwort auf die komplexe und unüberschaubare Welt der Gegenwart sein, eine Neubesinnung, ein philosophischer Impuls. Ob und wieweit sich diese Denkweise verbreitet, liegt nicht in meiner Hand.

Durchaus beabsichtigt ist auch der bescheidene Versuch, eine zeitgemässe Basis für ein theologisches Verständnis der Gegenwart aus der Sicht der modernen Informatik zu legen. Der Glaube an ein "heilendes", übermenschliches Wesen und das Bezeugen auch gegenwärtig erlebter positiver Erfahrungen aus dieser Denkweise ist für das menschliche Wohlbefinden und die Geborgenheit in dieser geistigen Überwelt auch in unserer aufklärten europäischen Philosophie unabdingbar.

Meine Ebene ist die Informationswissenschaft, hervorgegeangen aus der reinen Naturwissenschaft, aber diese in einer Gesamtsicht aller Dinge - und dazu ist neben Philosophie vor allem Religion höchst modern und unabkömmlich!


--> Grundlegende philosphische Forderungen eines Informationswissenschaftlers!